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Die Volatilität nimmt zu. Während die einen weiter auf neue Allzeithochs setzen, nehmen andere nach dem schier endlosen Uptrend Gewinne mit. Ein Kräftemessen zwischen Bullen die kaufen und Bullen die verkaufen sozusagen. Dazwischen mischen sich dann noch ein paar Bärchen, die meinen den Weltuntergang shorten zu müssen. Wir befinden uns also in einer Patt-Situation. Die von mir vermutete Bullenmarkt- und Uptrendpause der Märkte scheint zu beginnen. Charttechnisch muß aber noch einiges passieren, um wirklich sicher zu sein, dass wir uns in einer trendlosen Phase befinden. Der SPX hat die 1800 nicht mehr getestet, dafür direkt auf dem 50%-R. gedreht und wie prognostiziert die 1850 erreicht. Als Bonus gabs noch +20 Points on top. Sollte der Markt vom aktuellen Level bei 1870, nicht wie jetzt von mir erwartet in Richtung 1800 fallen, sondern direkt nach oben durchstarten, dann besteht die Möglichkeit, dass der SPX sogar ein neues Jahreshoch erreicht. Verkaufe im Mai und geh weg, muß dann kurzfristig nochmal überdacht werden.


Der DAX ist mal wieder speziell unterwegs und ich bin auch kein DAX-Trader und kein DAX-Analyst. Für mich einer der am schwersten zu handelnden Equity-Indizes. Das magere Volumen im DAX-Future von täglich knapp 100.000 Kontrakten spricht für sich. Im EuroStoxx 50, wo sich das smart money aufhält, werden jeden Tag 1,0-1,5 Millionen Kontrakte umgesetzt. Sollten sich die unzähligen Pseudo-Daxtrader-Verlierer in Deutschland vielleicht mal Gedanken drüber machen. Wie dem auch sei, der DAX tauchte nochmal kurz ab und das 62%-R. hat nur einen Tag gehalten. Immerhin brauchte man mindestens einen 70-Punkte-Stopp, um den Drop auszuhalten, bevor die Reise wie erwartet in Richtung 9500 Punkte losging.

Theoretisch kann man bei dem Gezappel jeden Tag eine neue Analyse raushauen. Da hab ich aber nicht so den Bock drauf. Also bleibt´s dabei, wenn sich signifikant Neues ergibt, wird auch analysiert.

In diesem Sinne, frohes Osterfest!

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Nach der letzten Analyse ist der SPX wie erwartet knapp 40 Punkte gestiegen, blieb dann aber in einer 20-Punkte-Range hängen. Zeitgleich wurde im DAX der Börsenspruch "Politische Börsen haben kurze Beine." umgesetzt. Die Angstverkäufe der Krim-Krise wurden direkt von Bullen mit Eiern gekauft. Dadurch lag das Mega-Buy-Kaufsignal in der Spitze knapp 600 Punkte im Plus. Der SPX hat sogar ein neues Allzeithoch geschafft, krebste aber doch irgendwie auf hohem Niveau nur herum. Dynamik sieht anders aus. Ein Mix aus Bullenfalle, 2B-Reversal und ODR hat dem SPX dann den Garaus gemacht. Und da lässt sich der DAX nicht lange bitten. Direkt von der oberen Trendlinie aus wurde die Reise nach Süden angetreten. Einer der Gründe war, dass Flug MH370 immer noch nicht gefunden wurde. Kann auch was anderes gewesen sein, bin bei Ausreden für Verluste nicht so im Bilde.

Der Beginn allen Übels.

Kurzfristig sieht der SPX nach Reversal aus. Neue Allzeithochs stehen aber erstmal nicht an. Das 50%-R. ist erreicht. Das 62%-R. liegt bei 1800. Möglicherweise wird die 1800 noch getestet, bevor es ab Dienstag wieder steigt. Sollte ein Reversal triggern, liegt der Zielbereich erstmal bei 1850.

Der DAX hat das 62%-R. bei 9230 fast erreicht. Eine Umkehr dürfte den Markt wieder in den Bereich 9500+ treiben.

Fazit: Die etwas unschönen Monate beginnen statistisch gesehen ab Mai. Es scheint, dass der Bullenmarkt in diesem Jahr pausiert. Gut möglich, dass die großen Aktienindizes grobgesehen zwischen dem SMA-200 und den bisherigen Allzeithochs hin- und herpendeln. Tendenz fallend.

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Endlich mal wieder eine Analyse und ein Blick in die Glaskugel, um in die Zukunft zu sehen! Das interessiert die Blogleser deutlich mehr, als die Positions-größenbestimmung. War auch nicht anders zu erwarten. Der SPX hat sich an den Mega-Buy/Hammer-Fahrplan der Analyse von Anfang Februar gehalten. Zwar gab es den erwarteten Rücksetzer bei 1800 nicht, aber über die nächsten 80 Pluspunkte waren Einstiege zu finden. Bei 1850 wurde es wie vermutet etwas holprig, bevor der Durchbruch zu neuen Allzeithochs kam. Momentan befindet sich der SPX in einer kurzfristigen Kaufzone. Unter 1830 wird die aktuelle Korrektur aber fortgeführt. Sollte das passieren, bietet sich die 62%/50%-Fibozone bei 1800/1795 als Ziel an.


Interessant sieht der DAX momentan aus. Nachdem er es trotz den andauernden Rufen nach der 10.000er Marke, auch beim zweiten Anlauf nicht geschafft hat sie zu erreichen, ging die Reise nach einem tieferen Hoch gen Süden. Als Gründe wurden die Krim-Krise, China und natürlich irgendwas aus der Eurokrise genannt. Ich sage Uli Hoeneß trägt auch eine Mitschuld, weil er seine Millionen aus dem Markt abgezogen hat, um endlich mal seine Steuern zu bezahlen und damit er etwas cash für den Knastkiosk hat! Der DAX befindet sich zurzeit jedenfalls in einer Mega-Buy-Kaufzone. Und was "Mega-Buy" bedeutet, hat der SPX ja erst kürzlich vorgeführt. Der DAX muß in der nächsten Upwelle das Hoch bei 9720 knacken. Schafft er das, sind sogar die 10.000 und mehr drin! Verhungert er allerdings vor der 9720, dann sieht es nicht so rosig aus. Für den Start der Upwelle bietet sich der aktuelle Bar im Tageschart an.

Fazit: Aktuell befinden sich DAX und SPX in Kaufzonen. Möglicherweise sind es erstmal die letzten, denn wenn es in der nächsten Upwelle keine neuen Allzeithochs gibt, könnten die langen Uptrends, aber nicht der Bullenmarkt beendet werden.

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Wenn ein Pro-Trader mit Livetrading vor Kleinanlegerpublikum achtmal hintereinander 100 EUR verliert, sind spätestens beim sechsten Verlierer 90% aller Leute weg und lachen sich einen ab, wie man nur so doof sein kann. Profis gewinnen doch eigentlich ständig, denn Verluste sammeln kann man ja selber. Das die Trades Nr. 9 und 10 jeweils 500 EUR verdienen, bekommt kaum noch einer mit. Am Ende der Veranstaltung gibt es dann für die meisten wieder einen offiziellen Verlierertypen mit großer Fresse, der inoffiziell erfolgreich handelt. Verluste kleinhalten und Gewinner pushen. That´s the game! Und genau das den tausenden von Verlierern und Gralsuchern beizubringen ist unmöglich, aber ein einträgliches Geschäft.

Die Positionsgrößenbestimmung, sozusagen das echte Moneymanagement(MM), entscheidet darüber ob man pleite geht, sich mit Breakeven über Wasser hält, oder ob das Konto durch geschicktes Geldmanagement linear steigt. Echte Trader wissen, dass ohne den Zinseszins-Effekt eine lineare Wachstumskurve nur schwer zu schaffen ist. Die Positionsgrößenbestimmung kann man in drei Kategorien unterteilen

  • Martingale
    Bei Verlusten wird die Position verdoppelt, um wieder auf Null zukommen.
    (Harakiri/Kamikaze-Trading)


  • Antimartingale
    Alle Gewinne werden reinvestiert.
    (Kann funktionieren, zerlegt einen aber in einer Drawdownphase ziemlich schnell)


  • Small Antimartingale
    Die Positionsgröße verändert sich relativ zu den erreichten Gewinnen/Verlusten.
    (Die optimale Strategie für Trader)



  • Positionsgrößenbestimmung ist wichtiger als Sie denken
    von Van K. Tharp, Ph.D

    Positionsgrößenbestimmung und Ihre persönliche Psyche sind die beiden wichtigsten Aspekte beim Trading, gleichzeitig aber wahrscheinlich auch zwei der am öftesten missachteten. Kapitel 14 der zweiten Ausgabe von "Trade Your Way to Financial Freedom" soll Ihnen dabei helfen, die Wichtigkeit von Positionsgrößenbestimmung zu verstehen. Bevor wir dieses Thema besprechen, möchte ich jedoch noch auf wichtige Hintergrundinformationen eingehen. Ich tendiere persönlich dazu Tradingsysteme immer im Kontext der Verteilung der R-Vielfachen zu betrachten, die diese produzieren. Und das durchschnittliche R (oder der Mittelwert von R) der Verteilung der R-Vielfachen eines Systems stellt den Erwartungswert des Systems dar. Dieser verrät Ihnen, wie viel Sie von einem durchschnittlichen Trade erwarten können.

    Ich stelle Ihnen nun also ein simples Tradingsystem vor. Dies ist wahrscheinlich einfacher, als jenes, das Sie zu Ihrem Trading heranziehen. 20 Prozent der Trades sind 10 R Gewinner, und der Rest der Trades sind Verlierer – 70% sind 1 R Verluste und 10% sind 5 R Verluste. Ist dies ein gutes System? Tja, wenn Sie danach streben viel Gewinntrades zu machen, dann ist es das bestimmt nicht, denn es weist lediglich eine Trefferquote von 20% auf. Wenn man nun jedoch das durchschnittliche R heranzieht, dann sieht man, dass es 0,8 R entspricht. Das bedeutet, dass Sie über eine große Anzahl von Trades durchschnittlich 0,8 R mit jedem Trade verdienen. Daher handelt es sich, wenn man es in den Kontext des Erwartungswertes bringt, um ein Gewinnsystem.

    Nehmen wir an, dass sie 80 Trades mit diesem System innerhalb eines Jahres getätigt haben. Durchschnittlich werden Sie ein Ergebnis von 64 R erzielen, was exzellent ist. Wenn R in Ihrem Fall 1% Ihres Depotwertes entspricht (was einer Methode der Positionsgrößenbestimmung entspricht), dann haben Sie am Ende des Jahres eine positive Rendite von 64% erwirtschaftet.

    Ich spiele oftmals ein Murmelspiel mit dieser R-Vielfachen Verteilung um Menschen etwas übers Trading beizubringen. Die R-Vielfachen Verteilung wird durch Murmeln in einem Sack repräsentiert. Es wird jeweils eine Murmel gezogen und danach wieder zurückgeworfen. Dem Publikum werden $100,000 zur Verfügung gestellt, und sie bekommen alle dieselben Trades.

    Nehmen wir nun an, dass wir 30 Trades durchführen, und diese wie in der Tabelle gezeigt auftreten:


    Wenn Sie einen Blick auf die unterste Reihe werfen, dann sehen Sie die totale R-Vielfachen Verteilung nach jeweils zehn Trades. Nach den ersten 10 waren wir mit 8 R im Plus, danach hatten wir 12 aufeinander folgende Verlierer und waren nach den nächsten 10 Trades mit 14 R im Minus. Danach hatten wir jedoch einen guten Lauf bei den letzten 10 Trades und waren mit 30 R im Plus. Nach den 30 Trades waren wir mit 24 R im Plus. Und wenn Sie 24 R durch 30 dividieren, dann erhalten Sie eine Stichprobenwahrscheinlichkeit für den Murmelsack, die exakt 0,8 R entspricht. Das bedeutet, dass die Stichprobenwahrscheinlichkeit akkurat der Wahrscheinlichkeit des gesamten Murmelsackes entspricht. Das passiert zwar nicht sehr oft, aber es passiert. Nehmen wir nun an, dass auch Sie dieses Spiel spielen, und Ihre einzige Aufgabe darin besteht festzulegen, wie viel Sie bei jedem einzelnen Trade riskieren, oder wie Sie die Positionsgrößen in diesem Spiel definieren.

    Wieviel Geld denken Sie, dass Sie gewinnen oder verlieren würden? In einem typischen Spiel wie diesem, wird etwa 1/3 des Publikums Pleite gehen (sie würden die ersten fünf Verlierer bzw. eine Serie von 12 aufeinander folgenden Verlusten nicht überstehen); ein weiteres Drittel des Publikums wird Geld verlieren; und das letzte Drittel der Teilnehmer wird typischerweise eine ansehnliche Menge Geld gewonnen haben – manchmal sogar über eine Million Dollar. Und in einer Gruppe von sagen wir 100 Personen, wird es, abgesehen von den etwa 33 die am Ende 0 aufweisen, 67 verschiedene Vermögenslevel geben.

    Dies zeigt Ihnen die Macht von Positionsgrößenbestimmung. Jeder im Publikum machte dieselben Trades, und zwar jene, die in der Tabelle gezeigt werden. Daraus folgt, dass die einzige Einflussgröße auf das Endergebnis, das von den Teilnehmern eingesetzte Kapital, also Ihre Positionsgrößenbestimmung war. Und durch diese einzige Variable waren am Ende Vermögenswerte zu beobachten, die sich in einer Spanne von 0 bis über 1 Million Dollar bewegten. Dies beweist, welche Bedeutung der Positionsgrößenbestimmung zukommt. Ich habe, so ganz nebenbei erwähnt, dieses Spiel schon mehrere Hundert Mal gespielt und bin immer wieder auf dieselben Ergebnisse gestoßen.

    Positionsgrößenbestimmung ist dermaßen wichtig, und ich würde Ihnen vorschlagen einen Blick in Kapitel 14 meines Buches zu werfen, denn bereits viele Personen haben mir erzählt, dass gerade dieser Aspekt zu einem Umbruch in Ihrem Trading geführt hat, sie nämlich von Verlierern zu Siegern verwandelt hat.

    Nun möchte ich die Positionsgrößenbestimmung definieren; Ihnen Ihr Ziel vorstellen, und Ihnen danach ein wenig erzählen, wie man sie betreibt. Zunächst stellen wir uns die Frage was Positionsgrößenbestimmung ist? Positionsgrößenbestimmung ist jener Teil Ihres Systems, dass Ihnen während des gesamten Trades über das „wie viel“ Aufschluss gibt. Und diese Variable wird, wenn wir davon ausgehen, dass Sie ein System mit positiven Erwartungswert verfolgen, gemeinsam mit Ihrer Psychologie 90% der Variabilität Ihrer Performance beim Trading kontrollieren. SIE SEHEN ALSO WIE WICHTIG SIE IST. Dennoch missachten viele Menschen diese Variable bei ihrem Trading gänzlich. Investmentfonds müssen beispielsweise 95% des Kapitals permanent in Positionen binden, und denken nicht viel über dieses Thema nach.

    Was ist das Ziel von Positionsgrößenbestimmung? Ich arbeite gerade an einem neuen Buch, welches „The Definitive Guide to Position Sizing“ heißt. Der Untertitel soll Ihnen dann erklären was der Zweck ist. Dieser liegt darin zu wissen, wie man Positionsgrößenbestimmung zur Zielerreichung einsetzt. Positionsgrößenbestimmung ist jener Teil Ihres Tradingsystems, der Ihnen dabei hilft Ihre Ziele zu erreichen. Vermutlich hat jeder unterschiedliche Ziele beim Traden, und es gibt wahrscheinlich eine unendlich große Anzahl von Möglichkeiten sich der Positionsgrößenbestimmung zu nähern. Dies ist sehr interessant, denn selbst die wenigen Personen, die über Positionsgrößenbestimmung geschrieben haben, haben diesen Aspekt falsch verstanden. Sie behaupten für gewöhnlich, dass Positionsgrößenbestimmung dazu entworfen wurde, Ihnen dabei zu helfen so viel Geld zu möglich zu verdienen, ohne in den Ruin getrieben zu werden. Was diese Autoren Ihnen jedoch tatsächlich vermitteln, sind allgemeine Statements über ihre persönlichen Ziele. Sie glauben, dass dies die Aufgabe von Positionsgrößenbestimmung ist.

    Es kann beispielsweise der Fall sein, dass Sie so viel Geld verdienen wollen, wie möglich, Sie jedoch in keinem Fall einen Drawdown von 20% akzeptieren würden. Das Ziel eines anderen kann darin liegen 100% zu erwirtschaften und keinen Drawdown von 50% oder mehr erleiden zu müssen. Diese Person würde jedenfalls einen Drawdown von 50% akzeptieren, um in den meisten Jahren einen Gewinn von 100% zu realisieren. Diese Person hätte einen völlig anderen Positionsgrößenbestimmungs-Algorithmus.

    Werfen wir also einen Blick auf das Spiel. Ich persönlich empfehle immer ein Prozent Ihres Kapitals zu riskieren, bis Sie Ihr System sehr gut kennen. Das bedeutet, dass Sie beim ersten Trade $1000 riskieren. Da dieser ein Verlierer ist (Wie man in der ersten Tabelle sehen kann) riskieren Sie nun 1% Ihres neuen Kapitals, also $990. Da auch der nächste Trade ein Verlierer ist, riskieren Sie nun $980. So riskieren Sie immer 1% Ihres Kapitals. Die Tabelle zeigt wie dies bei dieser bestimmten Stichprobe an Trades funktioniert hätte.


    Beachten Sie, dass Sie trotz der frühen Drawdowns überlebt hätten. Nach der langen Verlustserie haben Sie nur noch ein Kapital von 82018. Und am Ende wären Sie ein wenig im Plus. Sie würden das Spiel nicht gewinnen, da jemand, der ein unglaublich hohes Risiko eingeht, wie etwa alles beim sechsten Trade zu riskieren, für gewöhnlich das Spiel gewinnen wird. Der wichtige Aspekt ist jedoch, dass Sie überleben würden, und Ihr Drawdown kein allzu hohes Maß annehmen würde. Positionsgrößenbestimmung ist wirklich äußerst wichtig und ich empfehle Ihnen Kapital 14 meines Buches zu lesen, weil mir schon viele Personen gesagt haben, dass dies zu einer völligen Umkehr ihres Trading geführt hat. Sie wurden von Verlierern zu Gewinnern.

    © Traders Journal

    Van Tharp Institute



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    "So wie der Januar, so das Jahr." lautet eine Börsenweisheit. Diese Weisheit hat eine statistische Trefferquote von 90%. Der Januar war 2014 schlecht, als wird auch der Rest des Jahres schlecht. Wobei "schlecht" relativiert werden muß. Im ganz großen Bild befindet sich der S&P 500 in einem Bullenmarkt. Das bedeutet, selbst wenn der Index dieses Jahr schlecht performt, nicht aus der Hufe kommt, auf der Stelle tritt oder sogar fällt, ist der Bullenmarkt nicht in Gefahr. Das die Bullen noch leben, konnte man in der vergangenen Woche sehr gut feststellen. Am Montag ging es noch rasant auf neue Jahrestiefs, am Mittwoch wurde im Tageschart eine Hammer Candle produziert und am Donnerstag und Freitag wurde der Laden dann ordentlich gerockt! Ist das der Beginn einer Rally zu neuen Allzeithochs, wie wir sie schon oft gesehen haben in den letzten Monaten, oder ist es nur eine Korrektur im Downtrend, der sich nun weiter fortsetzen könnte?

    Die Kopfschulter-Formation hat soweit funktioniert, auch wenn die zweite Schulter es nicht mehr bis 1800 geschafft hat. Das Ziel bei 1700 wurde aber (noch) nicht erreicht. Muß auch nicht. Dafür könnte sich nun eine inverse Kopfschulter-Formation in einem Uptrend ausbilden und das ist mal ein richtig starkes Kaufsignal! Mein SPX-Handelssystem ist am Freitag jedenfalls auf Mega-Buy gesprungen! Ziel: Jenseits 1850. Bevor man blindlings reinspringt, sollte man allerdings die Eventualitäten abklopfen. Denn meine Analysen vom Januar sind nur wegen zwei starken Tagen nicht sofort hinfällig. Es bleibt dabei, in der Gegend um 1850/1900 ist die Luft sehr dünn. Viele Marktteilnehmer scheinen das auch so zu sehen, denn bei 1850 steckte der Markt fest und die Käufer blieben weg.

    Jetzt zum Kaufsignal. Fällt der Markt demnächst in die Gegend um 1770 oder sogar 1750, wird gekauft. Der Stopp liegt unter 1737. Die nächste Up-Welle sollte eine zweite Schulter ausbilden(muß aber nicht) und mit Schwung über das Allzeithoch bei 1850 schießen. Das ist erstmal der Plan. Kritisch wird es wenn er wieder bei 1850 hängenbleibt oder unter 1737 fällt. Mal schauen was passiert.

    Nicht unwichtig und sehr schön, ist auch die Hammer Candle im Wochenchart. Um dieses Reversal zu triggern, muß der Markt in der nächsten Woche über 1800 steigen. Was dann passieren kann, wurde im Tageschart ja eindrucksvoll bewiesen. Und immer dran denken, starke Kaufsignale, welche sich als Fehlsignale entpuppen, entfalten ihre Wirkung häufig in die entgegengesetze Richtung!

    Fazit: Es sieht aktuell für mich bullisch aus. Allerdings sollte man im Hinterkopf haben, dass bei 1850 herum die Luft weiterhin sehr dünn ist. Sollte die anstehende Up-Welle kein neues Allzeithoch schaffen, darf man sich bald mit Kursen unter 1700 anfreunden.

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    Rumms! Da ist es passiert, was ich schon seit Beginn des Jahres erwartet und entgegen allen Bullengeschreis, im Chat verteidigt habe. Contrarian zu sein ist ein harter Job. In der langen Range, aus welcher der SPX einfach nicht heraus wollte, hat sich über drei Wochen Momentum angestaut, welches nun explosiv nach unten ausgebrochen ist. Natürlich hätte es auch den Deckel statt den Boden wegsprengen können, aber in den letzten Blogartikeln habe ich immer von Widerstand, dünner Luft und Trendende geschrieben. Für mich stellte sich also nur die Frage, "wann" der Index nach unten ausbricht und nicht "ob" er das tun wird. Den DAX haut es bei Abstürzen bekanntlich so richtig weg, und so stand zum Freitagsclose eine L&S-DAX-Indikation von -300 Punkten zu Buche. Respekt.

    Wenn der DAX erstmal unter 9000 abgetaucht ist, wird auch so langsam das 10.000er-Gebrüll leiser werden. Ein Raimund Brichta, Moderator einer Börsensendung auf dem Weltkriegsdoku-Sender n-tv, hat sogar von 50.000 Punkten im DAX gesprochen. Wenn nach einer fünfjährigen Bullenrallye so etwas absurd Übertriebenes gesagt wird, sollte man reflexartig alles verkaufen und auf short setzen. Das letzte Mal als Herr Brichta vor ca. 15 Jahren, nahe dem damaligen Allzeithoch im DAX, von einem DAX-Stand jenseits 10.000 redete, landete der Index wenige Jahre später erstmal bei 2.000. Da kann man jetzt nur hoffen, dass es nicht ganz so schlimm wird.
    Und wo jetzt die Märkte fallen und sich die Zocker das Fed-Geld und die Blase schöngeredet haben, kommen direkt wieder miese Konjunkturnews auf den Tisch. Ab Montag geht´s richtig los. Tenor: Europa ist am Ende und der Rest der Welt eigentlich auch.

    Ein Blick in die Glaskugel und ich erkenne dieses Gebilde. Das bedeutet, sollte der Index nach dem aktuellen Rutsch, mit der anschließenden Pullback-Welle kein neues Allzeithoch schaffen, besteht die Gefahr, dass er nach unten wegbricht und die 1700 am SMA-200 antestet.

    Den Grund für eine Topbildung sieht man im Wochenchart, wo sich der SPX gerade den Kopf stößt.

    Und wer es nicht glauben will, hier nochmal der Monatschart.

    Im DAX das gleiche Bild im Wochenchart. Kanalende --> Deckel --> Reversal --> Hallo 8500!

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    greedVor wenigen Jahren dachte ich noch zu der Finanzkrise sei jetzt alles gesagt. Dokus, Reportagen und Filme zum Börsencrash 2008 & Co., gab es ja mehr als genug. Aber die Krise gärt weiter vor sich hin, nur ist sie nicht mehr so präsent und im Bankgeschäft ist eh schon wieder alles beim Alten. Neu ist nur, dass sich das viele, viele Geld anfängt an bestimmten Orten zu sammeln und es nicht mehr gerecht verteilt wird. Und dafür sorgen im weitesten Sinne mal wieder die Banken. Oben in ihren Türmen sammeln sie alles ein was geht und unten im Erdgeschoß, wo Hans Dummkopf(Mittelstandsunternehmer, 15 Angestellte) einen Kredit möchte, um seinen gutlaufenden Laden am Kacken zu halten, rückt die Bank nichts raus. Bezeichnenderweise sieht man bei den TV-Tipps bei Link Nr. 1 ein Foto der Finanzmesse Invest und bei Link Nr. 2 ein Foto von einem Börsenhändler an einer Börse. Ein Schelm wer...

    Geld regiert die Welt
    Die Macht der Finanzkonzerne

    Wenn Arbeiter in Deutschland auf die Straße gehen, weil ihre Firma die Löhne drücken will, oder Mieter in einer deutschen Großstadt gegen den Verfall ihrer Wohnungen kämpfen, dann stecken nicht selten dieselben Verursacher dahinter: Finanzkonzerne, deren Namen nur Insidern etwas sagen. Sie sind die eigentlich Mächtigen dieser Welt. Während die großen Banken im Scheinwerferlicht von Börsenkontrolle und Öffentlichkeit stehen, läuft ein großer Teil des Finanzgeschäfts heute im Verborgenen. Schattenbanken investieren und spekulieren mit Billionenbeträgen – ohne öffentliche Kontrolle. Ihre Macht umspannt den ganzen Globus. Sie lassen Staatsmänner nach ihrer Pfeife tanzen, dominieren die Wirtschaft.

    Wenn Menschen zu Spielbällen werden

    Ob US-Konzerne oder schwäbische Mittelständler, ob DAX-Unternehmen oder deutsche Immobilien-gesellschaften: Die Finanzriesen stecken überall mit drin, sorgen für Renditedruck. Und der wirkt sich ganz unten aus. Plötzlich werden kleine Leute auf der ganzen Welt zu Spielbällen in den Händen derer, die mit Billionen jonglieren.

    Die "Story im Ersten" deckt Macht und Einfluss der Schattenbanken auf. Was und wen bewegen sie? Wessen Geld steckt eigentlich in diesen Geschäften – und welche Gefahren gehen von diesen Finanzkonzernen aus? Eine Spurensuche, die zu den eigentlichen Machtzentren dieser Welt führt.

    Ein Film von Tilman Achtnich und Hanspeter Michel

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    Geld regiert die Welt - Die Macht der Finanzkonzerne

    Montag, 13.01.2014 auf Das Erste aka ARD
    Beginn: 22:45 Uhr •• Ende: 23:30 Uhr - Länge: 45 min.

    Kategorie: Nachrichten/Dokumentation
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    Quelle: Das Erste


    Die geheimen Deals der Rohstoffhändler

    "Die geheimen Deals der Rohstoffhändler" ist der erste Dokumentarfilm, der die Funktionsweise des internationalen Rohstoffmarkts mit Folgen auf wirtschaftlicher, politischer und welternährungstechnischer Ebene aufdeckt. Er zeigt den Arbeitsalltag der Händler, die die Rohstoffe vor Ort prüfen, erstehen und weiterverkaufen, und durchleuchtet das Business der Trader, die mit Termingeschäften auf die Preisentwicklung der kostbaren Güter spekulieren. Von afrikanischen Baumwollplantagen bis zu brasilianischen Sojafeldern, von Importfirmen in Hongkong über die Handelshäfen von Porto de Santos und Le Havre bis zur Börse von Chicago – in aufwendigen Recherchen auf vier Kontinenten und auf hoher See enthüllt der Film die geheimen Gesetze des internationalen Rohstoffgeschäfts.

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    Die geheimen Deals der Rohstoffhändler

    Dienstag, 14.01.2014 auf arte
    Beginn: 20:15 Uhr •• Ende: 21:30 Uhr - Länge: 75 min.

    Kategorie: Nachrichten/Dokumentation
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    Quelle: arte

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    Frohes Neues! Erster Januar, 17:30 Uhr, genau die richtige Zeit um nach dem Frühstück einen Blick auf die Charts zu werfen. Zuerst liest man aber die klassischen Medien, um zu sehen, wie sie das vergangene Jahr als eines der besten Börsenjahre seit 1997 feiern. Und was man da liest klingt so: Selten konnte man so leicht Geld an den Börsen verdienen! Börsenhandel kinderleicht! Trotz Niedrigzinsen, an der Börse war das Geld verdienen 2013 einfach! usw, usw. Diese journalistischen Sätze, welche nur das beschreiben was schon längst passiert ist, lassen im Fazit nur einen Schluß zu: Einige haben wirklich leicht Geld an den Börsen im Jahr 2013 verdient, aber der Autor und so ziemlich alle Leser seines Artikels, haben nicht einen Euro mit Aktien verdient. Und was wird 2014 laut den Börsengazetten passieren? Genau: Crash oder DAX 10.000! Danke für diese Prognose, welche die Hausstaubmilbe unter meinem Sofa sicher nicht hätte besser machen können.

    Im großen Bild haben wir es sowohl im SPX, als auch im DAX mit einem Multi-Year-Breakout zu tun. Das langfristige Kursziel im SPX liegt aufgrund der Kurszielberechnung, bei ca. 2.400 Punkten. Beim DAX liegt das Ziel bei 13.000 Punkten.

    Das Mitte November anvisierte Kursziel im SPX bei 1850 Punkten ist erreicht. Nach oben wird wie im letzten Blogartikel schon erwähnt, die Luft nun sehr dünn. Der Uptrendkanal ist ausgereizt und der Großteil der aktuellen Bewegung ist gelaufen. Der Rest besteht aus vielleicht noch 20 bis max. 50 Punkten, dann sollte eine größere Korrektur einsetzen. Im DAX das gleiche Bild. Vielleicht noch 100 bis 200 Punkte, dann ist Ende mit Uptrend.

    Das Gold befindet sich seit März 2013 in einem klassischen Bärenmarkt. Bei ca. 1100 verläuft die Ultra-Longterm-Uptrendlinie. Sollte die halten, sieht es für das Gold wieder etwas positiver aus. Hält die Linie nicht, wird der Goldpreis dreistellig.

    So sehe ich die Charts. Leicht zu analysieren, aber der Faktor Zeit spielt wie immer eine extrem wichtige Rolle. Die 2400er-Marke im SPX kann 2014 aufgrund einer Superhausse erreicht werden. Oder erst 2015, weil 2014 gebraucht wurde, um mal ordentlich auszukonsolidieren.

    Viel Erfolg und good Trades!

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    x-mas-koppIm letzten Jahresrückblick von 2012, hatte ich mich über die Halbierung des Volumens im ES-Future(S&P 500) gewundert. Das hat sich mittlerweile erholt, liegt aber immer noch ca. 500.000 Kontrakte pro Tag unter dem Durchschnittsniveau, welches vor dem großen Crash 2008 üblich war. Ansonsten ging es wie erwartet, das ganze Jahr bergauf an den Märkten. Trotzdem war es nicht einfach zu handeln. Die Medien haben es als "Die Kursrally die nicht sein sollte." oder "Die verhasste Kursrally." genannt. Was nichts weiter bedeutet als fettester Bullenmarkt und keiner ist dabei. Tja, so ist das nunmal an der Börse und es war bis auf sehr wenige Ausnahmen eigentlich nie anders. Geld bewegt nun mal die Börsen. Woher es kommt ist dabei egal. Staatsgeld, Fondsgeld, Privatanlegergeld, Geld aus Waffendeals, Drogengeld, Vatikangeld... ist alles Geld, was Aktien & Co. in den Himmel treiben kann, wenn genug davon in den Markt gepumpt wird. Am Ende ist es eine Blase die platzt(Crash), aus der kurz etwas Luft entweicht(Korrektur) oder aus der sehr lange die Luft entweicht(Baisse).

    Egal was auch passiert, als Trader sollte man seinem überprüften Handelsplan folgen, und das Rauschen in der Börsenwelt mehr oder weniger ausblenden. However, ich habe nichts anders gemacht, als im Jahr 2012 und dementsprechend ist auch das Ergebnis am Jahresende fast das Gleiche.




    In 2014 werde ich nichts am Plan ändern. Die Uptrends und der Bullenmarkt sind intakt. Ich rechne im Laufe des Jahres mit neuen Allzeithochs. Korrekturen, welche die Spätzünder zum Einstieg nutzen, sollten die Uptrends beschleunigen. Die Fed wird weiter Geld in den Markt pumpen, da die US-Arbeitslosenquote noch nicht bei 6,5% liegt. Und ich gehe davon aus, dass die Fed, ab nächstem Jahr vertreten durch Janet Yellen, eine erneute Senkung des QE-Programms frühzeitig ankündigt, um größere Verwerfungen an den Märkten zu vermeiden.

    Hier noch die Wochencharts vom S&P 500 und dem DAX. Innerhalb der Trendkanäle sollte die Reise weitergehen. Wie man sieht, ist kurzfristig nach oben nicht mehr allzuviel Platz. Obacht!


    Ich wünschen allen ein Frohes Fest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und natürlich Gesundheit und der ganze Stuff! Just buy!


    Falls sich jemand für Silvester, in deutschen Supermärkten die dicksten Böller besorgt, die es hier offiziell zu kaufen gibt, viel Spaß mit dem Tischfeuerwerk für Fünfjährige! Die italienischen Pyro-Profis haben auch dieses Jahr in Adelfia wieder gezeigt, wo der "Batteria"-Hammer hängt! Safety sucks, yo!

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